N28 Bach und die Sophienkirche

In der heute leider nicht mehr existierenden Dresdner Sophienkirche vollendete Gottfried Silbermann 1720 seine erste Orgel für Dresden. Bach konzertierte hier mehrfach.

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Allabreve in D BWV 589 für Orgel, Sinfonia in d aus der Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“ für obligate Orgel, 2 Oboen, Taille, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Johann Georg Pisendel (1687-1755): Sonata in c für 2 Oboen, 2 Violinen, Viola und Basso continuo Largo – Allegr

Christian Petzold (1677-1733): Fuga in D für Orgel

Johann Sebastian Bach: Sinfonia in D aus der Kantate BWV 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“ für 2 Oboen, Taille, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784): Sinfonie in F (Falck-Verzeichnis 67) für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Johann Sebastian Bach: Sinfonia in d aus Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ für obligate Orgel, 2 Oboen, Taille, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Johann Gottlieb Goldberg (1727-1756): Sonate in C für 2 Violinen und Basso continuo (vormals J.S. Bach zugeschrieben, BWV 1037)
Johann Sebastian Bach: Fuga in g BWV 577 für Orgel, Sinfonia in D aus der Kantate „Gott soll allein mein Herze haben“ BWV 169 für obligate Orgel, 2 Oboen, Taille, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Mitwirkende

Dresdner Barockorchester, Orgel und Leitung: Jan Katzschke

Die Dresdner Hofkapelle erblühte zu Johann Sebastian Bachs Zeit als Hort des modernsten, italienisch beeinflußten Concerto-Stiles. Auch Bach scheint fasziniert von den kompositorischen Möglichkeiten und dem virtuosen Schwung des Konzertierenden. Hiervon zeugen seine Solo- und Gruppenkonzerte ebenso wie auch immer wieder Sätze seiner Kantaten. Bach stand in Kontakt mit mehreren Dresdner Musikern, so etwa mit dem schillerndern kurfürstlichen Konzertmeister Johann Georg Pisendel oder dem Sophienorganisten Christian Petzold, dessen Nachfolger Bachs Sohn Wilhelm Friedemann 1733-46 wurde. In der heute leider nicht mehr existierenden Dresdner Sophienkirche vollendete Gottfried Silbermann 1720 seine erste Orgel für Dresden. Bach konzertierte hier mehrfach; etwa im September 1725 ließ er sich „über eine Stunde lang“ vor (oder sogar mit?) den „Hoff- und Stadtvirtuosen“ hören. Diese Begebenheit ist Inspiration für ein Konzertprogramm, welches konzertante Musik J.S. Bachs mit Kompositionen von Dresdner Musikern seines Umfelds kombiniert.

Eintritt: 15,- € / 10,- € erm.

Tickets: Konzertkasse Kreuzkirche

Veranstalter: Ev.-Luth. Kreuzkirchgemeinde Dresden